Frühlingsgedichte zum Ausdrucken als Spruchkarte oder Geschenkanhänger

Frühlingsgedichte und Sprüche über den Frühling

Frühlingsgedichte rechtzeitig zum Erwachen des Frühlings

Die folgenden Frühlingsgedichte und Sprüche über den Frühling bringen die Freude an der Natur und deren Aufbruch zum Ausdruck.

Frühlingserwachen – welches Geschenk wir doch erhalten, den Aufbruch bestaunen zu dürfen. Im Frühling erblühen die Pflanzen und zeigen verschwenderisch ihre Schönheit. Eine wahre Augenpracht!

Frühlingsgedicht: Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling
Wunderschöne zarte Kirschblüten im Frühling

Frühling ist
eine echte Auferstehung
und ein Stück Unsterblichkeit.

Henry David Thoreau
Schöne Frühlingsblumen vor einer Scheune im Frühling

In der Tiefe eurer Hoffnungen und Wünsche
liegt euer stilles Wissen um das Jenseits;

Und wie Samen, der unter dem Schnee träumt,
träumt euer Herz vom Frühling.

Traut den Träumen,
denn in ihnen ist das
Tor zur Ewigkeit
verborgen.

Khalil Gibran
Ein Vogel auf einem blühenden Ast - es ist Frühling!

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul
Wunderschöne Blüten im Frühling

Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
“Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!”

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
“Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!”

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
“Der Frühling, der Frühling!” – da wusst’ ich genug!

Heinrich Friedrich Wilhelm Karl Philipp Georg Eduard Seidel

Etwas Anderes einmal: ein von einem Sprecher gelesenes, klassisches Frühlingsgedicht


Frühling

Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh;
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuss auf Schuss;
im Garten der alte Apfelbaum,
er sträubt sich, aber er muss.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh’:
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du.


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Wunderschöner Magnolienbaum im Frühling

Die Farbe ist die letzte Kunst,
die uns noch immer mystisch ist
und bleiben muss, die wir auf eine
wunderlich ahnende Weise wieder
nur in den Blumen verstehen.

Philipp Otto Runge
Schmelzender Eiszapfen im Frühling

Der Winter liegt auf meinem Haupt,
aber der ewige Frühling
ruht in meiner Seele.

Volksweisheit / Volksgut

Dieses fröhliche Kinderlied ist in deutscher und in englischer Sprache über den Frühling.

Schöner Spross bzw. Trieb am Baum

Jede sprossende Pflanze,
die mit Düften sich füllt,
trägt im Kelche das ganze
Weltgeheimnis verhüllt.

Emanuel Geibel
Spruchkarte: Wandlung ist notwendig
Vincent Willem van Gogh
Blüten in der Hand

Mein Leben ist
wie ein Spiel im Frühling.
Ich will so leben, wie
es mir gefällt …

Ralph Waldo Emerson
Schneeglöckchen im Frühling bei strahlend blauem Himmel

Man kann einen seligen,
seligsten Tag haben,
ohne etwas anderes
dazu zu gebrauchen
als blauen Himmel und
grüne Frühlingserde.

Jean Paul
Purpurner Flieder, der im Frühling blüht

Der Frühling kommt!

Der Winter legt sein weißes Kleid
zum Frühlingsanfang nieder.
Vergessen ist die kalte Zeit,
und purpurn blüht der Flieder.

Aus dem Süden kommen schon
die ersten Vögel wieder.
Sie singen froh, in hellem Ton,
und schütteln ihr Gefieder.

Die Sonne taucht mit ihrem Schein
die Welt in neues Licht,
so dass die Pflanzen gut gedeih‘n
und unsere Zuversicht.

Felice Hellweg

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Voices of Spring – Frühlingsstimmen-Walzer, interpretiert von Pretty Yende

Frühling wird es weit und breit,
und die Häschen steh’n bereit.
Sie bringen zu der Osterfeier
viele bunte Ostereier.

Volksweisheit / Volksgut

Still sitzen. Nichts tun.
Der Frühling kommt.
Das Gras wächst.

Volksweisheit / Volksgut

Der Frühling ist zwar schön;
doch wenn der Herbst nicht wär’,
wär’ zwar das Auge satt,
der Magen aber leer.

Friedrich von Logau

Was der Frühling nicht sät,
kann der Sommer nicht reifen,
der Herbst nicht ernten,
der Winter nicht genießen.

Johann Gottfried von Herder
Korb roter Rosen im Frühling

Leise zieht durch mein Gemüt
liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
kling hinaus ins Weite!

Kling hinaus bis an das Haus,
wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
sag, ich lass sie grüßen.

Christian Johann Heinrich Heine
Hecke mit schönen lila Blüten

Jeder Baum, jede Hecke
ist ein Strauß von Blumen,
und man möchte zum
Maienkäfer werden, um in
dem Meer von Wohlgerüchen
herumzuschweben und alle
seine Nahrung darin finden
zu können.

Johann Wolfgang von Goethe
Lila-gelbe Veilchen im Frühling

Frühling lässt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohl bekannte Düfte
streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Friedrich Mörike

Die Blumen des Frühlings
sind die Träume des Winters.

Khalil Gibran

Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Annette von Droste zu Hülshoff

Ich wandere den ganzen Tag,
um den Frühling zu suchen und
meine Schuhe gehen kaputt.

Am Abend habe ich den Frühling
immer noch nicht gefunden.

Ich kehre heim und sehe eine
Kirschblüte in meinem Garten.
Der Frühling ist da.

Volksweisheit / Volksgut

Ich muss hinaus, ich muss zu dir,
ich muss es selbst dir sagen:
Du bist mein Frühling, du nur mir
in diesen lichten Tagen.

Ich will die Rosen nicht mehr sehn,
nicht mehr die grünen Matten;
ich will nicht mehr zu Walde gehn
nach Duft und Klang und Schatten.

Ich will nicht mehr der Lüfte Zug,
nicht mehr der Wellen Rauschen,
ich will nicht mehr der Vögel Flug
und ihrem Liede lauschen.

Ich will hinaus, ich will zu dir,
ich will es selbst dir sagen:
Du bist mein Frühling, du nur mir
in diesen lichten Tagen!

Hoffmann von Fallersleben

Wandlung ist notwendig
wie die Erneuerung der Blätter
im Frühling.

Vincent Willem van Gogh
Aquarellzeichnung mit Vogel im Frühling

Frühlings Ankunft

Grüner Schimmer spielet wieder
drüben über Wies’ und Feld.
Frohe Hoffnung senkt sich nieder
auf die stumme trübe Welt.

Ja, nach langen Winterleiden
kehrt der Frühling uns zurück,
will die Welt in Freude kleiden,
will uns bringen neues Glück.

Seht, ein Schmetterling als Bote
zieht einher in Frühlingstracht,
meldet uns, dass alles Tote
nun zum Leben auferwacht.

Nur die Veilchen schüchtern wagen
aufzuschau’n zum Sonnenschein;
ist es doch, als ob sie fragen:
»Sollt’ es denn schon Frühling sein?«

Seht, wie sich die Lerchen schwingen
in das blaue Himmelszelt!
Wie sie schwirren, wie sie singen
über uns herab ins Feld!

Alles Leid entflieht auf Erden
vor des Frühlings Freud’ und Lust –
nun, so soll’s auch Frühling werden,
Frühling auch in unsrer Brust!

Hoffmann von Fallersleben

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Mit herzlichen Grüßen
von Betina Graf-Deveci

Gezeichnete helle, fröhliche Blumen als Symbol für Freude und Frühling

Es wird Frühling

Die Vögel kommen
in ganzen Schwärmen,
um dich zu erfreuen.
Das junge Grün sprießt;
und der Wald wächst schön
und steht wie eine Braut da,
um dir Freude zu schenken.

Du bist geschaffen.
Du bist da.
Du bekommst heute
das zum Dasein Nötige.
Du wurdest erschaffen.
Du wurdest Mensch.

Du kannst sehen,
bedenke: Du kannst sehen,
du kannst hören, du kannst
riechen, schmecken, fühlen.

Sören (Søren) Aabye Kierkegaard
Frühlingsblumen

Als dann der Frühling im Garten stand,
das Herz ein seltsam Sehnen empfand,
und die Blumen und Kräuter und jeder Baum
wachten auf aus dem Wintertraum.

Schneeglöckchen und Veilchen hat über Nacht
der warme Regen ans Licht gebracht,
aus Blüten und dunkler Erde ein Duft
durchzog wie ein sanftes Rufen die Luft.

Percy Bysshe Shelley

Ostergedichte für Ihre Lieben

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