Geburtstagsfeier planen oder ungeplant feiern?

Alle Jahre wieder steht diese Entscheidung mit dem eigenen Geburtstag an: Soll der persönliche Ehrentag geplant und zelebriert werden oder eher nicht? Eine Abwägung inklusive einiger Tipps, wie die Feier stressfrei organisiert werden kann, verrät dieser Beitrag.

Geburtstagskuchen

Abbildung 1: Einiges spricht dafür, eine Geburtstagsparty in Eigenregie zu planen: Der Jubilar hat dabei einen größtmöglichen Einfluss auf die Feier, die Gäste, Essen und Trinken und die Location. Doch auch die Open-House-Party birgt Vorteile.

Geburtstagsfeier planen vs. Open-House. Vieles spricht dafür – anderes dagegen

Vieles spricht für die Planung einer Geburtstagsfeier:

  • Es kommen genau die Gäste, die selbst eingeladen werden.
  • Ort, Zeit und Rahmenbedingungen sind individuell bestimmbar.
  • Die Geburtstagsfeier ist eine feste Größe, auf die sich der Jubilar ruhig freuen darf.
  • Der Bedarf an Essen und Getränken ist kalkulierbar.

Doch es gibt auch die Kehrseite der Medaille einer geplanten Geburtstagsfeier:

  • Einige Gäste stehen vielleicht auf der „Muss-man-einladen“-Seite, mit denen man sonst nur wenig zu tun hat.
  • Eine Einladung zur Geburtstagsfeier impliziert auch, dass es eine Veranstaltung inkl. Essen und Getränken gibt.
  • Eine geplante Geburtstagsfeier gibt den Rahmen vor – und macht jegliche Form von Flexibilität zunichte.

Das Open-House-Prinzip kann bei der Pro- und Contra-Abwägung nur deutlich weniger Punkte auf der Liste haben, denn: Open-House-Prinzip bedeutet, dass der Geburtstag bekannt ist, aber keine explizite Einladung ausgesprochen wird. Und das wiederum heißt:

  • Der Jubilar muss sich nicht etwa um Vollverpflegung sorgen, denn er hat nichts versprochen oder offeriert. Nett ist es natürlich, wenn die „Überraschungsgäste“ dennoch etwas zu essen oder zu trinken bekommen.
  • Kein Gast kann sich über einen anderen Gast beschweren, denn eingeladen wurde niemand – also steht es auch jedem frei, wieder zu gehen. Der Jubilar selbst muss sich nicht darum kümmern, ob seine Gäste miteinander klarkommen oder nicht.
  • Wer auf bestimmte Geschenke spekuliert, ist mit einer Open-House-Party meist schlecht beraten, denn kaum ein spontaner Gast wird im Vorfeld nach einem Wunsch fragen. Der Geschenketisch wird dann ebenso voller Überraschungen sein wie die ungeschriebene Gästeliste.

Deutlich mehr Organisation ist für eine geplante Party nötig

Eines ist ganz klar: Wer eine Geburtstagsparty möchte, der muss diese auch planen. Wie das möglichst einfach funktionieren kann, verraten die folgenden Tipps:

1) Einladungskarten rechtzeitig anfertigen und versenden

Wer ohnehin eine Geburtstagsparty feiern möchte, weiß dies häufig schon weit im Voraus – mitunter auch, weil es sich vielleicht um einen runden Geburtstag handelt. Die Einladungsliste ist oft recht umfangreich. Um geschriebene Einladungen und erhaltene Antworten ordentlich zu dokumentieren, ist es sinnvoll, schriftliche Einladungen zu verschicken.

Tipp: Geburtstagseinladungen beim Karten-Paradies lassen sich schnell und einfach anfertigen und wirken sehr professionell. Motiv wählen, personalisieren (ggf. mit Hilfe dieser Sprüche), bestellen, fertig.

2) Mit der Gästezahl in Händen, Essen und Getränke ordern

Natürlich muss die Location bereits im Vorfeld feststehen – sonst wäre es ja unmöglich, den Ort der Veranstaltung auf der Geburtstagseinladung niederzuschreiben. Die Details zu Essen und Trinken sollten hingegen dann vereinbart werden, wenn klar ist, wie viele Gäste zur Feier kommen.

Frau, die Geburtstagskerzen ausbläst

Abbildung 2: Um die eigene Geburtstagsparty auch wirklich genießen zu können, empfiehlt es sich, die angebotene Hilfe der Gäste auch anzunehmen - sei es bei der Vorbereitung des Essens als auch bei der Dekoration der Location.

Tipp: In einem Restaurant kann mit der Anzahl der Gäste in Händen Essen vorausgewählt werden. Das hilft der Küche dabei, eine große Anzahl an Essen zeitgleich zu servieren. Wer auf ein Catering-Unternehmen setzt, bestellt eine entsprechende Anzahl an Gerichten – je nachdem wie viele Gäste zugesagt haben. Die Party, bei der die Verköstigung in Eigenregie zu bewältigen ist, ist ebenfalls schnell organisiert. Idealerweise gibt es eine Liste mit allem, was an Essen benötigt wird. Diese Liste wird in eine gemeinsame Gruppe derer gestellt, die ohnehin Hilfe angeboten haben. Nun kann sich jeder herauspicken, was er gerne mitbringen würde.

Grundsätzlich gilt für jede Party: Wer Hilfe anbietet, der sollte diese auch leisten dürfen. Wer sich als Partyorganisator alles selbst aufhalst, der wird nur wenig Freude an seiner Feier haben – sondern vermutlich schon zu Beginn der Feier kaputt von den Vorbereitungen sein.

3) Deko, Musik und das ganze Drumherum

Auch wenn allein der Gedanke daran schon viele abschreckt, so ist es doch eigentlich eine praktische Sache. Die Rede ist von der Mottoparty, die im Grunde den roten Faden für die komplette Feier direkt mitliefert. Wer sich für eine Mottoparty im Stil der 60er, 70er oder 80er Jahre ausspricht oder gar Filme & Kino oder die Unterwasserwelt zum Motto macht, der gibt nicht nur vor, was die Gäste an Deko und Musik erwarten wird, sondern verhilft auch der Gästeschar dazu, sich entsprechend zu kleiden.

Tipp: Beim Party-Ratgeber gibt es eine Anleitung dafür, wie die Suche nach einem passenden Motto gestaltet werden kann. Wichtig sind in diesem Zusammenhang nämlich die Interessen der Gäste sowie deren Alter, die Jahreszeit, die Location und der Aufwand, der mit dem Motto (und der entsprechenden Dekoration) verbunden ist.

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