Japanischer Tee: eine Wohltat für Körper und Geist

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Ob grüner Tee (midoricha), schwarzer Tee (kocha), Hojicha, Kombucha oder doch eine andere Variation aus der vielfältigen Welt des Tees – in Japan, dem “Land der aufgehenden Sonne”, hat Tee stets einen besonderen Stellenwert. Zu Recht, denn chemische Untersuchungen haben längst herausgefunden, dass im Tee eine Vielzahl gesunder und wertvoller Stoffe steckt. So weit geht die japanische Wertschätzung des Tees, dass seine Zubereitung, die japanische Teezeremonie, sogar zu den traditionellen Künsten Japans gezählt wird.

Die gesunde japanische Lebensweise

Im weltweiten Vergleich erreichen die Japanerinnen und Japaner das höchste Durchschnittsalter. Das wird vor allem der gesundheitsfördernden Lebenweise der Inselbewohner zugeschrieben. Angefangen bei der kalorienarmen und nährstoffreichen Ernährung bis hin zum täglichen Bad, bevorzugt in natürlichen heißen Quellen (onsen) gibt es eine ganze Reihe japanischer Gepflogenheiten und Traditionen, die auch die moderne Wissenschaft als gesundheitsfördernd einstuft. Eine davon ist der Tee.

Japanischer Tee: ein Getränk der Tradition

Tee wird in Japan reichlich und ungesüßt getrunken, sowohl warm als auch kalt. Am bekanntesten ist wohl das grüne Matcha-Teepulver, das als besonders edel gilt und bei der traditionellen Teezeremonie zum Einsatz kommt. Matcha dient häufig als Geschmacksrichtung für Süßgkeiten – besonders bekannt ist das grüne Matcha-Kitkat. Beim quantitativen Teekonsum liegen allerdings andere Teesorten vorne.

Ursprünglich stammt Tee aus China, von wo das Getränk schon vor Jahrtausenden seinen Siegeszug um den Globus antrat. Echte Tees stammen stets von der Teepflanze; unterschiedliche Teesorten kommen zustande, indem verschiedene Bestandteile der Pflanze verarbeitet werden oder zusätzliche Arbeitsschritte, wie eine Fermentierung, dazukommen. Auf diese Weise ergibt sich eine große Farb- und Geschmacksvielfalt.

Die japanische Teezeremonie

Wie andere traditionelle japanische Künste auch, geht es bei der Teezeremonie in erster Linie um das Einüben eines rituellen und fest vorgegebenen Bewegungsablaufs, der immer weiter vertieft und vervollkommnet wird. Jedes kleine Detail – welcher Fuß zuerst aufgesetzt wird, in welchem Winkel der Arm vom Körper abgespreizt wird etc. – ist wichtig. Das Streben nach absoluter Perfektion des Bewegungsablaufs kann etwas Meditatives haben, das zu innerer Ruhe verhilft.

Für eine echte Teezeremonie sind verschiedene Dinge nötig, die hierzulande leider nur schwer zu beschaffen sind:

  • ein spezieller Raum mit Tatami-Matten und einer in den Boden eingelassenen Kesselstelle;
  • ein Kessel (kama) – dieser kann ein typischer Kessel sein, aus dem mit einer Kelle Wasser geschöpft werden muss, aber auch eine eiserne Teekanne;
* ein Tablett mit Teeschale (chawan), Matcha-Dose (natsume), Rührbesen (chasen) und Spatel (chashaku);
  • ein prunkvolles Täschchen (fukusa-basami), das jeder Teilnehmer der Zeremonie selbst mitbringt und das neben Utensilien zum Überreichen von Tee und zum Verspeisen der gereichten Süßspeißen das Fukusa, ein rituell wichtiges Tuch, beinhaltet;

  • Süßspeisen, die mit dem Tee zusammen verzehrt werden, oft Daifuku (Reisbällchen mit süßer Bohnenpaste).

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