Wieso eigentlich Ringe zur Hochzeit – und keine anderen Schmuckstücke?

Trauringe

Haben Sie sich angesichts der großen Auswahl an Trauringen, die es bei Juwelieren und in Spezialgeschäften gibt, schon einmal gefragt, wieso unser Symbol für die Ehe immer ein Fingerring und keine andere Art Schmuckstück ist? Tatsächlich geht dieser Brauch bis ins frühe Altertum zurück und war bereits den alten Ägyptern, später dann auch den Römern bekannt. Wenig andere Symbole haben in unserer Kultur so viel Beständigkeit bewiesen wie der Ring als Symbol der Liebe.

Der Trauring in der europäischen Antike

Dass es genau der Ring und kein anderes Schmuckstück ist, mit dem wir unsere Lebenspartnerschaften versinnbildlichen, geht wohl auf seine besondere Form zurück. Ein Ring hat weder Anfang noch Ende und steht somit für Unendlichkeit und Ewigkeit – die beiden Eigenschaften also, die wir uns für unsere Liebe wünschen, wenn wir jemanden heiraten.

Doch auch eine spezifische antike Vorstellung dürfte an der Wahl des Ringes zum universellen Liebes-Symbol beteiligt gewesen sein: Man glaubte, dass durch den Ringfinger eine besondere Ader direkt zum Herzen führe. Als Schmuckstück war der am Ringfinger getragene Ring also nach der damaligen Vorstellung direkt mit dem Herzen verbunden, welches auch damals schon mit der Liebe in Verbindung gebracht wurde.

Links oder rechts?

Auch die Wahl der Hand, an der der Ring getragen wird, ist nicht zufällig. In den meisten Ländern der Welt ist es die linke Hand, denn nur durch diese soll die vena amoris, die direkt mit dem Herzen verbundene Liebesader des Ringfingers, laufen. Außerdem wird die linke Seite oft mit Gefühlen und den schönen Dingen im Leben assoziiert, während zur rechten Seite Vernunft und logisches Denken gehören. In Deutschland trägt man traditionellerweise den Ehering allerdings an der rechten Hand. Verständlich, wenn man bedenkt, dass in deutscher Tradition die linke Hand (wohl aus oben genannten Gründen) für den Verlobungsring vorgesehen ist und eine Hochzeit – nüchtern betrachtet – eine Verrechtlichung einer zuvor nur lockeren Verbindung darstellt.

Die Suche nach den perfekten Ringen

Doch wer betrachtet eine Hochzeit schon nüchtern? Unsere Hochzeit sollte doch der Tag in unserem Leben sein, an dem die Gefühle regieren, an den man sich immer wieder voll Rührung zurückerinnert, an dem einfach alles perfekt ist. Und so verwundert es nicht, dass die meisten Paare sich weniger um die Herkunft des Rings als Symbol als um die Suche nach dem perfekten Ring für sich selbst kümmern.

Für diese Suche sollte Zeit eingeplant werden, denn angesichts der großen Auswahl an Trauringen kann es dauern, sich einig zu werden. Umso größer die Auswahl, desto höher sind jedoch auch die Chancen, am Ende fündig zu werden und ein Schmuckstück zu entdecken, auf das an Ihrer Hand Sie Ihr Leben lang immer wieder liebevoll und mit positiven Erinnerungen herunterblicken werden. Und genau das sollte Ihr Trauring doch für Sie leisten: ein Stück greifbar gewordene Liebe sein.

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