Kopf leer, das Blatt bleibt weiß? Textcoaching kann helfen.

Laptop auf Fragezeichen

Eigentlich ist alles klar. Das Thema ist bekannt, der Abgabetermin auch, die Literatur ist recherchiert, aber das Blatt oder vielmehr der PC-Bildschirm bleiben dennoch leer. Viele Stunden am Schreibtisch wurden bereits investiert, scheinbar für nichts. Dann eben morgen, morgen wird alles besser. Diesen unproduktiven Schwebezustand, der sehr belastend sein kann, kennen viele Studierende, wenn es darum geht, ihre Bachelorarbeit, Masterarbeit oder einen sonstigen wissenschaftlichen Text zu schreiben.

Manchmal spricht man auch von Schreibblockaden, die irgendwie verhindern, dass man sich in das Thema einfindet. Was also tun?

Hier kann ein Textcoaching helfen, diese Schreibblockaden zu lösen und wieder Zugang zur eigenen Motivation zu erhalten. Ein Textcoaching ist nichts anderes als ein strukturierter Dialog, der dazu dient, die Probleme selbst zu lösen.

Das wesentliche Werkzeug hierfür sind die richtigen Fragen, die ein Textcoach zum Ziel der Ausarbeitung oder zum bisher Geschriebenen stellt. Ist das Ziel der geplanten Arbeit verständlich formuliert? Gibt es eine logische Struktur? Welche Methodik soll angewandt werden? Ist der schon verfasste Text gut lesbar, ist der berühmte „rote Faden“ darin enthalten?

Es ist die Art und Qualität der Fragen, die bei einem Textcoaching über den Erfolg entscheidet. Sie sollen eine gesteigerte Wahrnehmung und Reflexion über die eigene Arbeits- und Vorgehensweise ermöglichen.

Fragen zu stellen ist also entscheidend im Textcoaching. Dabei ist es entgegen der weit verbreiteten Ansicht gar nicht so wichtig, dass der Textcoach selbst ein Experte in dem jeweiligen Thema ist. Manchmal ist es gerade der Blick des Nicht-Experten, der die notwendige Distanz herstellt. Er muss jedoch ein Experte für wissenschaftliches Schreiben sein und wissen, welchen Anforderungen diese genügen müssen, beispielsweise was den richtigen Umgang mit Quellen betrifft oder wie eine ordentliche Literaturanalyse aufgebaut ist.

Entscheidend für den Erfolg eines Textcoachings ist der gelingende Dialog. Einen Dialog alleine zu führen, ist bekanntermaßen nicht möglich. Das heißt aber auch, dass derjenige, der das Coaching in Anspruch nimmt, für den Dialog bereit sein muss. Er muss sich in sein Thema eingearbeitet haben und sich an vereinbarte Termine halten, z.B. für Telefonate mit dem Textcoach oder hinsichtlich der Anfertigung von Zwischenständen, die er an seinen Coach zwecks Prüfung, Feedback und Fortführung des Dialogs gibt.

Je nachdem, in welchem Stadium des Schreibprozesses mögliche Schreibblockaden erkennbar werden, kann das Textcoaching zwei unterschiedliche Schwerpunkte haben:

  • Die Vorbereitung des Schreibens: dies umfasst die Themenwahl, die Strukturierung des Themas, Quellenrecherche oder Grundtechniken des Schreibens.
  • Das „begleitete Schreiben“: dies beinhaltet vor allem das professionelle und kontinuierliche Feedback zu den einzelnen Textpassagen.

An einigen Universitäten existieren bereits Schreibzentren, die den Studierenden dabei helfen sollen, ihre wissenschaftlichen Texte eigenständig zu verfassen, wenn sie sich damit überfordert fühlen. Den großen Bedarf scheinen sie aber nicht vollständig abdecken zu können angesichts einer steigenden Zahl von Studierenden.

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