Ausgewählte Zitate zum Thema Heimat finden

Die Heimat in sich selbst finden

Heimat, ja, das ist ein schwieriges Thema. Wie wir bei den Zitaten über die Heimatlosigkeit sehen, ist es ebenso schwermütig. Doch die Sprüche und guten Gedanken über die Heimat und das, was unser Zuhause ist, machen Hoffnung. Wie gut, dass es diese tröstlicheren Gedichte und Sprüche zum Thema Heimat gibt!

Und ist es nicht so, dass wir die Heimat nicht im Äußeren, sondern letztlich in uns selbst finden? Das Gefühl, mit sich eins zu sein, ganz im Jetzt zu leben, das ist ortsungebunden; ebenso das Gefühl, bei Freunden oder in der Familie gut aufgehoben zu sein … doch lesen Sie selbst:

Zitate über Heimat finden und sich zuhause fühlen

Weg auf einer Anhöhe

Es gibt keinen Weg,
der nicht irgendwann
nach Hause führt.

Volksweisheit / Volksgut

Nicht da ist man daheim,
wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.

Christian Morgenstern
Weg im Wald, daneben ein Fluss

Nicht wo Du die Bäume kennst,
wo die Bäume Dich kennen,
ist Deine Heimat.

Volksweisheit / Volksgut

Wo befreundete
Wege zusammenlaufen,
da sieht eine Stunde lang
die Welt wie Heimat aus.

Bedrich Smetana

Freundschaft,
das ist wie Heimat.

Kurt Tucholsky
Weg, der mit Herzen bestückt ist

Ist der Weg nicht schon Heimat?

Miguel de Unamuno y Jugo

Mit Koffern, Schachteln, Reisesäcken
dein Glück zu suchen ziehst du aus?

Freund, nimm den leichten Wanderstecken,
du bringst es wahrlich eh’r nach Haus.

Emanuel Geibel

Der Mensch bereist die Welt
auf der Suche nach dem, was ihm fehlt.
Und er kehrt nach Hause zurück,
um es zu finden.

George Moore

Wir sichern uns die Heimat
nicht durch den Ort, wo,
sondern durch die Art,
wie wir leben.

Georg Baron von Örtzen
Viele kleine Herzchen schicken liebe Grüße an unsere Leser/innen

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Heimat ist da,
wo man sich nicht
erklären muss.

Johann Gottfried von Herder
Wunderschöne Landschaft mit Feldern und blauem Himmel

Es war, als hätt’ der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst’.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis’ die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Freiherr von Eichendorff
Gegend in Indien, Kerala

In der Weite
fühle ich mich zuhause:

in der Akzeptanz,
dass ich so sein darf,
wie ich bin. 

Betina Graf-Deveci

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Ein kleines Büchlein, das Sie gut zum Einzug in die neue Wohnung oder in das Haus verschenken können. Es hat ganz besondere Sprüche und Weisheiten von der Autorin Chao-Hsiu Chen.

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Schiff im Wind als Zeichen für Verlorenheit ohne Heimat

Für ein Schiff ohne Hafen
ist kein Wind der Richtige.

Seneca

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Mit herzlichen Grüßen
von Betina Graf-Deveci

Es gibt keinen Ort,
der das Zuhause
ersetzen kann.

Volksweisheit / Volksgut

Stein und Mörtel bauen ein Haus.
Geist und Liebe schmücken es aus.

Unbekannt

Bosheit, Feinde, schlimme Leiden
sollen Eure Türe meiden.
Freude, Glück und Sonnenschein
sollen Euch willkommen sein.

Unbekannt

Warum soll dich denn einer lieben nur weil du es bist?
Ist doch keiner außer Mir (sprach Er) der viel aus nichts sich macht:
Und Menschenliebe fragt nach menschlichem Verdienst:
Was ist denn dein Verdienst –
Der du aller lehmgeklumpten Menschen der Schmutzigste dir bist?
Ach, du weißt ja nicht, wie wenig wert du aller Liebe bist.
Wen willst, Erbärmlicher, du finden, zu lieben dich,
außer Mich, außer einzig Mich?
Alles was Ich nahm von dir, Ich nahm es nur –
nicht dir zum Harme, Nein, just dass du
es suchen möchtest in Meinem Arme.
All was dein kindlich Wähnen nur
verloren wähnt, Ich hob es auf für dich daheim;
steh auf, fass Meine Hand, komm heim!

Ach Törichter, Schwächster, Blindester Mein,
der, den du suchst, bin Ich!
Du triebst von dir die Liebe, der du vertriebest Mich.

Francis Thompson

Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.

Was dem Wanderer der Weg ist,
ist dem Frosch sein Tümpel.

Volksweisheit / Volksgut

Zuhause ist da,
wo man dich wieder aufnimmt,
auch wenn du mal etwas
falsch gemacht hast.

Christian Morgenstern
Neu bei Viabilia!
Zuhause ist da, wo Dein Herz ist

Mögen Frieden
in Deinem Zuhause,
Zufriedenheit und Glück
in Deinem Herzen sein.

Volksweisheit / Volksgut
Schriftzug

Eine glückliche Ehe
lässt sich daran erkennen,
dass man immer wieder gerne nach Hause kommt.

Unbekannt

Die häuslichen Freuden der Menschen
sind die Schönsten der Erde,
und die Freude der Eltern über Ihre Kinder
ist die heiligste Freude der Menschheit.

Johann Heinrich Pestalozzi

In einem Haus,
in dem die Freude herrscht,
zieht auch das Glück gerne ein.

Volksweisheit / Volksgut

Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.
George Moore

Alte Reisepostkarte als Hintergrund für Reise-Spruch

Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.
George Moore

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Zwei Hände, auf denen die Welt eingezeichnet ist

Wer in seinem Herzen daheim ist,
dem erscheinen alle Orte
auf der Erde gleich gut.

Hermann Stehr

Ohne Ehe ist der Mensch
überall und nirgends zu Hause.

Bogumil Goltz

Eine liebevolle Atmosphäre in Deinem Heim
ist das Fundament für Dein Leben.

Volksweisheit / Volksgut

Das Leben ist eine Reise,
die heimwärts führt.

Herman Melville
Wurzeln eines Baumes

Jedes Wasser hat seine Quelle,
jeder Baum seine Wurzel.

Volksweisheit / Volksgut
Landschaft im Chiemgau

Durchschweife frei das Weltgebiet,
willst Du die Heimat recht verstehn.
Wer niemals außer sich geriet,
wird niemals gründlich in sich gehn.

Paul von Heyse

Oh welche Zauber liegen
in diesem kleinen Wort:

Daheim

Emanuel Geibel

Unsere Heimat auf Erden
ist eine Filiale des Himmels.

Ernst Ferstl
Weihnachtliche Stimmung: Licht fällt auf eine Seifenblase

Advent und Weihnachten ist wie ein Schlüsselloch,
durch das auf unsrem dunklen Erdenweg
ein Schein aus der Heimat fällt.

Friedrich von Bodelschwingh

Unser wahres Zuhause ist
der gegenwärtige Augenblick.

Wenn wir wirklich
im gegenwärtigen Augenblick leben,
verschwinden unsere Sorgen und Nöte,
und wir entdecken das Leben
mit all seinen Wundern.

Thich Nhât Hanh
Neu bei Viabilia!

In der Liebe suchen
die meisten ewige Heimat.
Andere, sehr wenige aber,
das ewige Reisen.

Walter Benjamin
Neu bei Viabilia!

Heimatlosigkeit

Nicht jeder Mensch kennt das Gefühl, sich an einem Ort oder mit anderen Menschen zuhause zu fühlen – zeitweise oder beständig. Deshalb darf hier das Thema Heimatlosigkeit seinen Ort finden:

Glückliche Frau auf Baum

Heimatlos

Verbrannt hab‘ ich, wo ich zuhause war.
Nur ein Häufchen Asche in meiner Hand.
Und ich – ein wimmerndes Bündel.

Kann nicht mehr zurück
in den Garten mit dem Apfelbaum,
wo ich als Kind Passanten neckte.

Ich entferne mich rückwärts
immer schneller stolpernd
vom Ort meiner Heimat.

Lauf‘ mein Kind,
dreh‘ dich um geschwind
und renn‘ – renn’ um dein Leben!

Wo?

Die Heimat brennt,
das Kind, das rennt.

Wo bin ich zuhaus‘, wo gehör‘ ich hin`?
Wo such‘ ich ihn, wo find‘ ich ihn,
den Ort, wo ich aufgehoben bin?

Daheim

Ganz bei mir,
ganz bei Dir,
ganz in der Welt.

Betina Graf-Deveci

Private Nutzung des Textes erlaubt, private und redaktionelle Veröffentlichung im Internet mit Link zur Startseite oder zu dieser Seite von Viabilia gestattet. Teilen über Soziale Medien erlaubt.

Gott ist in uns daheim –
wir sind in der Fremde.

Meister Eckhart

Vereinsamt

Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein –
Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat!

Nun stehst du starr,
schaust rückwärts ach! wie lange schon!
Was bist Du Narr
vor Winters in die Welt – entflohn?

Die Welt – ein Tor
zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
was du verlorst, macht nirgends Halt.

Nun stehst du bleich,
zur Winter – Wanderschaft verflucht,
dem Rauche gleich,
der stets nach kältern Himmeln sucht.

Flieg’, Vogel, schnarr’
Dein Lied im Wüsten – Vogel -Ton! –
Versteck’, du Narr,
Dein blutend Herz in Eis und Hohn!

Die Krähen schrein
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
Bald wird es schnein,
weh dem, der keine Heimat hat.

Friedrich Wilhelm Nietzsche

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