Chinesische Weisheiten

Ausgewählte Zitate von Lao Tse

Wenn Du deprimiert bist,
lebst Du in der Vergangenheit.
Wenn Du ängstlich bist,
lebst Du in der Zukunft.
Bist Du in Frieden mit Dir,
dann lebst Du in der Gegenwart.

Auf der ganzen Welt gibt es nichts
Weicheres und Schwächeres als das Wasser,
und doch, in der Art, wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Dass Schwaches das Harte besiegt und
Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.

Stimmst Du mit dem Weg überein,
durchströmt Dich seine Kraft.

Dein Tun wird naturnah,
Deine Art die Art des Himmels.

Am Ende Deiner Reise
wirst Du nicht gefragt:

“Bist Du ein Heiliger geworden?”, oder:
“Hast Du für das Heil der Menschen gekämpft?”

Die einzige Frage, die Du
zu beantworten hast, ist:

“Bist Du Du selbst geworden?”

Der Wissende redet nicht.
Der Redende weiß nicht.

Ich beobachte mich und
verstehe dadurch die anderen.

Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln,
durch Unruhe die Übersicht.

Beim Streben nach Wissen wird
täglich etwas hinzugefügt.
Bei der Einübung ins Tao wird
täglich etwas fallen gelassen.

Nichtstun ist besser,
als mit viel Mühe
nichts zu schaffen.

Heimkehr zur Wurzel heißt: Stille.
Stille heißt: Rückkehr zur Bestimmung.
Rückkehr zur Bestimmung heißt: Ewigkeit.
Erkennen des Ewigen heißt: Erleuchtung.

Treib’ den Fluss nicht an,
lass’ ihn strömen.

Wer viele Schätze anhäuft,
hat viel zu verlieren.

Das Tao des Himmels bevorzugt nicht,
ewig gibt es dem, der sich als gut erweist.

Biegsamkeit und Nachgiebigkeit
sind die Verwalter des Lebens,
Härte und Stärke
sind die Soldaten des Todes.

Belehren ohne Worte,
Vollbringen, ohne zu handeln:
So gehen die Meister vor.

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

Das Sein des Nichts

Dreißig Speichen treffen die Nabe,
die Leere dazwischen macht das Rad.

Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen,
die Leere darinnen macht das Gefäß.

Fenster und Türen bricht man in Mauern,
die Leere damitten macht die Behausung.

Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes,
das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

Erst am Ende unseres Weges
stehen die Antworten.

Süßes Pinguin-Baby - es muss nichts können, es darf einfach

Der Weg zum Tun ist zu sein.

Der Weise pflegt die Wurzel,
denn wenn sie gut gedeiht,
wird Tugend aus ihr wachsen.

Kehrt zum Einfachen und Wahren zurück,
vermindert Eigensucht und Begehren.

Übe die Regungslosigkeit,
beschäftige Dich mit Untätigkeit,
finde im Verzicht Genuss,
und Du siehst das Große im Kleinen,
das Viele im Wenigen.

Trampelpfad zu einem See

Der große Weg ist sehr einfach,
aber die Menschen lieben die Umwege.

In einem herzlichen Satz ist
genug Wärme für den Winter.

Ich habe drei Schätze,
die ich hüte und hege.

Der Eine ist die Liebe,
der Zweite ist die Genügsamkeit,
der Dritte ist die Demut.

Nur der Liebende ist mutig,
nur der Genügsame ist großzügig,
nur der Demütige ist fähig zu herrschen.

Andere zu erkennen ist Weisheit,
sich selbst zu erkennen ist Erleuchtung.

Im fließenden Wasser kann man
sein eigenes Bild nicht sehen,
wohl aber im Ruhenden.

Stille und Ruhe
bringen die ganze Welt
ins rechte Maß zurück.

Wenn ich loslasse, was ich bin,
werde ich, was ich sein könnte.
Wenn ich loslasse, was ich habe,
bekomme ich was ich brauche.

Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Wer sich selbst erkennt, ist weise.
Wer andere besiegt, hat Muskelkraft.
Wer sich selbst besiegt, ist stark.
Wer zufrieden ist, ist reich.
Wer seine Mitte nicht verliert, ist unüberwindlich.

Auch der längste Marsch
beginnt mit dem ersten Schritt.

Güte in den Worten
erzeugt Vertrauen,
Güte beim Denken
erzeugt Tiefe,
Güte beim Verschenken
erzeugt Liebe.

Geliebt zu werden macht uns stark,
zu lieben macht uns mutig.

Was die Raupe Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt Schmetterling.

Möge Dein schlechtester Tag der Zukunft
besser sein als Dein Bester in der Vergangenheit.

Lege Dir jeden Tag für Deine Sorgen
eine halbe Stunde zurück.
Und in dieser Zeit
mache ein Schläfchen.

Nichts tun ist besser
als mit viel Mühe nichts schaffen.

Reich ist,
wer weiß,
dass er genug hat.

Die Dinge sind dazu da,
dass man sie benutzt,
das Leben zu gewinnen,
und nicht,
dass man das Leben benutzt,
um die Dinge zu gewinnen.

Wunschlosigkeit führt zur inneren Ruhe.

Eine Reise von 1000 Meilen
beginnt mit dem ersten Schritt.

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