Für liebe Menschen, die Trost brauchen

Kleine Auswahl an Zitaten und Sprüchen, die Trost spenden

Lieben Menschen Trost spenden

Wie wertvoll sind doch zum Beispiel die tröstenden Worte
einer guten Freundin!

Menschen, die wir lieben, spenden wir gerne Trost in schwierigen Lebenslagen. Dazu gehört, dass wir für sie da sind und vor allem: dass wir ihnen zuhören. Zu wissen, da ist jemand, wenn ich in Not bin, tut in schwierigen Situationen einfach gut.

Manchmal ist es schön, über eine kleine Karte mit einem tröstlichen Spruch darauf, vielleicht sogar selbst mit der Hand liebevoll geschrieben, dem geliebten Menschen zu sagen: ich denk’ an Dich, ich möchte Dir Gutes tun.

Vielleicht kann der eine oder andere Spruch Sie anregen, oder wenn Sie selbst betroffen sind und Trost benötigen: Haben Sie ein wenig Geduld und Mitgefühl mit sich selbst. Nein, ich sage nicht “es wird schon wieder”, denn manches im Leben kommt kein zweites Mal, es war einmalig und ist unwiederbringlich; aber ich sage “es verwandelt sich” – mit der Zeit und mit neuen Erfahrungen.

Verlorenes darf in Ihrem Herzen verweilen, es darf einen guten, warmen und geborgenen Platz darin finden. Es gibt keinen “Zwang”, nach dieser oder jener Zeit wieder neu anfangen zu müssen; alles entwickelt sich, alles hat seine Zeit.

Doch wie Sie das Verlorene in Ihrem Herzen bewahren, achten Sie ebenso sorgfältig darauf, dass das, was Sie ausmacht, lebendig bleibt: Ihr Leben verlangt danach, gelebt zu werden!

Zitate und Gedichte, die Trost spenden können

Wanderschuhe, mit Blumen drin, auf Wanderweg

Sei getrost

Es ist nicht ein:
„Immer-noch-nicht“.

Du hast einmal
nicht ganz gut
auf Dich aufgepasst.

Es ist nur
eine kleine Unaufmerksamkeit
Dir selbst gegenüber
gewesen.

Du hast
in der Zwischenzeit
genug gelernt,
genug getan.

Vertraue Dir
und gehe unbesorgt
weiter Deinen Weg.

Es ist ein:
„Ich-schaffe-es“.

Betina Graf-Deveci

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Wenn Du recht betrübt bist,
dass Du meinst, kein Mensch
auf der Welt könnte Dich trösten,
so tue jemanden etwas Gutes,
und gleich wird es besser sein.

Peter Rosegger

Menschliche Worte können Trost spenden,
die Trauer lindern, den Schmerz mildern,
Menschen Mut machen, ihnen Hoffnung geben
und sogar glücklich machen.

Wenn alle Türen geschlossen und
die Fenster verdunkelt sind,
darfst Du nicht glauben,
allein zu sein.

Denn Gott ist bei Dir
und Dein Schutzengel.

Epiktet

Alle weltlichen Dinge sind
nur ein Traum im Frühling.

Betrachte den Tod
als Heimkehr.


Immer wenn Du meinst,
es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo
ein Lichtlein her,
dass Du es noch einmal
wieder zwingst
und von Sonnenschein
und Freude singst
leichter trägst des Alltags
harte Last
und wieder Kraft und Mut
und Glauben hast.

Unbekannt

Der Gedanke
an die Veränderlichkeit
aller irdischen Dinge
ist ein Quell unendlichen Leids
und ein Quell unendlichen Trostes.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden,
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

Was die Ebbe nimmt,
bringt die Flut wieder.

Volksweisheit / Volksgut

Zum Trost

Wenn alles eben käme,
wie du gewollt es hast,
und Gott dir gar nichts nähme
und gäb dir keine Last,
wie wär’s da um dein Sterben,
du Menschenkind bestellt?
Du müsstest fast verderben,
so lieb wär dir die Welt!

Nun fällt, eins nach dem andern,
manch süßes Band dir ab,
und heiter kannst du wandern
gen Himmel durch das Grab,
dein Zagen ist gebrochen,
und deine Seele hofft;
dies ward schon oft gesprochen,
doch spricht man’s nie zu oft.

Friedrich Heinrich Karl de la Motte Fouqué

Auf die Reise

Um Mitternacht, auf pfadlos weitem Meer,
wann alle Lichter längst im Schiff erloschen,
wann auch am Himmel nirgends glänzt ein Stern,
Dann glüht ein Lämpchen noch auf dem Verdeck,
ein Docht, vor Windesungestüm verwahrt,
und hält dem Steuermann die Nadel hell,
die ihm untrüglich seine Richtung weist.
Ja! wenn wir’s hüten, führt durch jedes Dunkel
ein Licht uns, stille brennend in der Brust.

Ludwig Uhland

Sei mir getrost,
nach trüben und
widerwärtigen Tagen
eilet des sanfteren Glücks
frohere Stunde herbei.

Sextus Aurelius Propertius
Ein Schneeglöcken als Zeichen für Trost

Es ist auf Erden keine Nacht,
die nicht noch ihren Schimmer hätte,
so groß ist keines Unglücks Macht,
ein Blümlein hängt an seiner Kette!

Ist nur das Herz vom rechten Schlage,
so baut es sich ein Sternenhaus
und schafft die Nacht zum hellen Tage,
wo sonst nur Asche, Schutt und Graus.

Gottfried Keller

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen
und ertrage dein Geschick.
Neuer Frühling gibt zurück,
was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt!
Und, mein Herz, was dir gefällt,
alles, alles, darfst Du lieben.

Christian Johann Heinrich Heine

Nur in der Tiefe der Seele,
mithilfe jener Kraft,
die stärker ist als
alle Vernünftigkeit,
kann Trost und Ruhe
gefunden werden.

Heinrich Christian Wilhelm Busch
Kleine Pflanze ragt aus der Mitte eines toten Baumstamms hervor

Es gibt ein Bleiben im Gehen,
ein Gewinnen im Verlieren,
im Ende einen Neuanfang.

Volksweisheit / Volksgut

Spuren im Sand

Ich träumte eines Nachts,
ich ging am Meer entlang mit meinem Gott.
Und es entstand vor meinen Augen,
Streiflichtern gleich, mein Leben.

Nachdem das letzte Bild an uns
vorbeigeglitten war, sah ich zurück
und stellte fest,
dass in den schwersten Zeiten meines Lebens
nur eine Spur zu sehen war.

Das verwirrte mich sehr,
und ich wandte mich an meinen Gott:

„Als ich dir damals alles,
was ich hatte, mein ganzes Leben,
anvertraute, da sagtest du,
du würdest immer bei mir sein.
Warum hast du mich verlassen,
als ich dich am Nötigsten brauchte?“

Da nahm Gott meine Hand und sprach:
„Geliebtes Kind, nie ließ ich dich allein,
schon gar nicht in Zeiten der Angst und der Not.
Wo du nur ein Paar Spuren im Sand erkennst,
sei ganz gewiss: Da habe ich dich getragen!“

Unbekannt

Von guten Mächten wunderbar geborgen
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Dietrich Bonhoeffer

Die Zeit ist der größte Tröster,
sie trägt auf ihrem Rücken
noch alle Umwälzungen heim,

sie trocknet die bittersten Tränen,
indem sie uns neue Wege zeigt
und neue Stimmen an unser Ohr bringt.

Ralph Waldo Emerson

Ich habe in meinem Leben
viele kluge und gute Bücher gelesen.
Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden,
was mein Herz so still und froh gemacht hätte,
wie die vier Worte aus dem 23. Psalm:

Du bist bei mir.

Immanuel Kant

Auch das ist eine Kunst, ist Gottes Gabe
aus ein paar hellen Tagen
sich soviel Licht ins Herz zu tragen,
dass, wenn der Sommer längst verweht,
das Leuchten immer noch besteht.

Johann Wolfgang von Goethe

Im Garten der Zeit
wächst die Blume des Trostes.

Volksweisheit / Volksgut

Und wenn Du Dich
getröstet hast,
wirst Du froh sein,
mich gekannt zu haben.

Antoine de Saint-Exupéry

Wenn uns die Menschen verlassen oder verwunden,
so breitet ja noch immer der Himmel,
die Erde und der kleine blühende Baum
seine Arme aus und nimmt den Verletzten darin auf.

Jean Paul

Wisse, dass dir nichts genommen werden kann,
was wahrhaftig dein ist.

Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all´ dich drücken mag,
auch das Schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.

Theodor Fontane

Dass Keime nicht zu Blüten werden,
ach, das kommt vor.
Dass Blüten nicht zu Früchten werden,
ach, das kommt vor.

Ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, ihr seid ihr.
Das, was ich für dich war, bin ich immer noch.
Gib mir den Namen, den du mir immer gegeben hast.
Sprich mit mir, wie du es immer getan hast.
Gebrauche nicht eine andere Lebensweise.
Sei nicht feierlich oder traurig.
Lache weiterhin über das,
worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Ich bin nicht weit weg,
ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.

Fritz Reuter

Du bist nicht tot, Du wechselst nur die Räume.
Du lebst in uns und gehst durch unsere Träume.

Michelangelo Buonarroti
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